FC Winterthur verliert Albin Krasniqi an SC Kriens
FC Winterthur hat am 9. Juli 2026 den Abgang des jungen Stürmers Albin Krasniqi bestätigt. Der 22‑jährige Offensivspieler wechselt zum Aufsteiger SC Kriens, der sich gerade für das erste Challenge‑League‑Match seit 2022 rüstet. Der Transfer wird ohne genannte Ablösesumme vollzogen, doch die Winterthurer verlieren damit einen wichtigen Torjäger.
Warum der Abgang für Winterthur wichtig ist
Krasniqi erzielte in der laufenden Saison bislang 7 Treffer für Winterthur und stand damit im Mittelfeld der Scorerliste. Sein Weggang trifft das Team, das aktuell auf dem 12. Tabellenplatz in der Super League rangiert, mit 19 Punkten aus 33 Spielen (4 Siege, 7 Unentschieden, 22 Niederlagen) und einer Formkurve von LLWDL. Die Defensive hat bereits 86 Gegentreffer kassiert, was zu einer Differenz von –51 führt. Ohne Krasniqi muss Trainer Bruno Berner schnell Ersatz finden, um die knappe Offensivkraft zu erhalten.
Was bedeutet der Transfer für SC Kriens?
SC Kriens verstärkt sich gezielt für den Wiedereinstieg in die Challenge‑League. Neben Krasniqi kommt auch Malek Ishuayed von Servette. Beide Spieler sollen das Angriffsspiel der Aufsteiger beleben und die Chancen erhöhen, den Klassenerhalt zu sichern. Der Verein hofft, dass Krasniqi seine Torquote aus der Super League wiederholt und damit die Offensive stärkt.
Wie geht es für Winterthur weiter?
Nach der 0:3‑Niederlage gegen FC Luzern am 16. Mai 2026 hat Winterthur in den letzten fünf Spielen nur einen Sieg eingefahren (LLLLW). Der Verlust von Krasniqi könnte die ohnehin schwierige Situation verschärfen. Der Verein plant, im Sommermarkt nach einem schnellen Ersatz zu suchen, möglicherweise aus dem Nachwuchs oder über Leihgeschäfte. Trainer Berner betont, dass das Team trotz Rückschlägen zusammenhalten muss, um den Abstieg zu vermeiden.
Ausblick auf die kommenden Wochen
Winterthur trifft am 15. Juli 2026 auf den Tabellenführer FC Thun, der bereits 55 Punkte Vorsprung hat. Ein positives Ergebnis könnte das Moralproblem mindern, das seit der Niederlage gegen Luzern besteht. Gleichzeitig wird die Transferabteilung prüfen, ob ein neuer Stürmer aus dem In‑ oder Ausland verfügbar ist, um die Lücke zu schließen, die Krasniqi hinterlässt.
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