Nach zweijähriger Probephase erhält der FC Winterthur das offizielle SFV-Zertifikat für seine Nachwuchsarbeit. Ein Meilenstein für die Region ist dies, da es eine Bestätigung für die ausgezeichnete und nachhaltige Ausbildungsarbeit des FC Winterthur darstellt. Marc Hottiger, ehemaliger Profi und Nationalspieler, lobte die Ausbildungsarbeit der Winterthurer Talentschmiede.

Langjähriger Erfolg in der Nachwuchsarbeit

Der FC Winterthur ist nicht nur der führende Fussballverein der Region, sondern er gehört seit Jahrzehnten zu den Top-Ausbildungsklubs der Schweiz. Hottiger erinnerte an die Geschichte des Junioren-Spitzenfussballs im SFV und betonte, dass der FCW schon 1999 um die Qualitätsauszeichnung bemüht war und lange Zeit der einzige Challenge-League-Klub mit dem höchsten Label des Verbandes war.

SFV-Zertifikat und Vorgaben

Seit 2017 gibt es acht Standorte für Leistungszentren, darunter der FCW. Die Vorgaben für ein SFV-Leistungszentrum sind aufwändig und sollen ein möglichst hohes Niveau und eine nachhaltige Entwicklung für den Schweizer Spitzenfussball garantieren. Es braucht professionelle und umfangreiche Arbeit in den Bereichen Fussball, Betreuung, Karriereplanung im Sport, in der Schule und bei der Ausbildung sowie Talent-Selektion. Dafür sind acht 100%-Stellen vorgeschrieben.

Zusammenarbeit und Erfolg

Der FCW hat sich 2024 beworben und vom SFV eine provisorische Bewilligung für zwei Jahre erhalten. Sven Christ, Leiter Leistungszentren beim SFV, lobte die gute Zusammenarbeit und die Erfüllung der Vorgaben. Roger Etter, Ausbildungschef des FCW, dankte für die stets konstruktive Unterstützung und bedankte sich auch für das Team. Die Liste der Schweizer A-Nationalspieler mit Winterthurer Vergangenheit unterstreicht die Qualität der Nachwuchsarbeit: Manuel Akanji, Fabian Frei, Luca Zuffi, Amir Abrashi, Moritz Bauer und Ermir Lenjani.

Der FC Winterthur hat damit ein wichtigeres Zertifikat für seine Nachwuchsarbeit und wird nun weiterhin intensiv in der Nachwuchsarbeit investieren, um die Tradition fortzuführen.