FC Winterthur ist im Achtelfinale des Schweizer Cups durch ein Tor in der 92. Minute mit 0:1 gegen den FC Luzern ausgeschieden. Pius Dorn traf nach einem Eckball in der Nachspielzeit und besiegelte damit die bittere Niederlage der Winterthurer vor 7800 Zuschauern in der Schützenwiese. Diese Niederlage vom Samstag 17. Oktober und bedeutet zwei Pflichtspielniederlagen in Folge.
Die Partie war über weite Strecken ausgeglichen und ging torlos in die Verlängerung. Luzern hatte die erste große Chance in der 59. Minute, als Matteo Di Giusto frei zum Abschluss kam. Antonio Spagnoli reagierte blitzschnell und parierte den satten Flachschuss des Luzerners. "v.a. mit einer Blitzreaktion in der 59. den Führungstreffer der Luzerner vereitelte, als er den satten Flachschuss des freistehenden Matteo Di Giusto mirakulös parierte", sagte Spagnoli nach dem Spiel. Auf der anderen Seite traf Antonio Marchesano in der 75. Minute mit einem Freistoß nur die Latte. Bereits in der ersten Hälfte hatte Daniel Mikolajewski einen Treffer für Winterthur wegen Abseits aberkannt bekommen.
In der entscheidenden Phase der Nachspielzeit gelang Luzern dann der Siegtreffer. Nach einem Eckball setzte sich Pius Dorn durch und köpfte zum 0:1 ein. Für Dorn war es das erste Tor seit dem 16. Mai. "90.+2 Dorn 0:1", lautete die knappe Zusammenfassung des Torschützen.
Die Niederlage bedeutet das zweite Pflichtspiel in Folge ohne eigenen Treffer für den FC Winterthur. In der Challenge League belegt die Mannschaft von Trainer Patrick Rahmen mit 18 Punkten aus zehn Spielen weiterhin einen soliden dritten Tabellenplatz. Die Bilanz aus diesen zehn Partien lautet fünf Siege, drei Unentschieden und zwei Niederlagen. Die jüngste Form der letzten fünf Spiele zeigt jedoch drei Siege und zwei Niederlagen, wobei die letzten beiden beide verloren gingen. Die nächste Gelegenheit zur Reaktion bietet sich bereits am Freitagabend um 20.15 Uhr. Dann empfängt Winterthur in der Liga am Freitag 23. Oktober den Tabellenzehnten Stade Nyonnais. Der aktuelle Spielplan zeigt eine wichtige Phase mit Heimspielen. Die Mannschaft will die positive Bilanz von 19 erzielten Toren bei nur elf Gegentreffern in der Liga fortsetzen und den Rückstand von sechs Punkten auf den Tabellenführer Stade Lausanne-Ouchy verringern. Die Partie gegen Nyonnais ist der nächste Schritt.
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Trainer Patrick Rahmen kritisierte Schiedsrichter Wolfensberger nach der 0:1-Niederlage gegen Luzern. Der Unparteiische sah Roman Buess fälschlicherweise im Abseits. "Langsam ist es genug", sagte Rahmen. Die Mannschaft hat nun zwei Pflichtspielniederlagen in Folge. Die nächste Gelegenheit zur Reaktion bietet sich am Freitag, 23. Oktober, gegen Stade Nyonnais.
Der FC Winterthur verlor am Samstag 0:1 gegen Luzern. Das bestätigte die offizielle Spielstatistik. Es war die zweite Pflichtspielniederlage in Folge. Die Mannschaft von Trainer Patrick Rahmen liegt in der Challenge League mit 18 Punkten weiterhin auf Platz drei.
