FC Winterthur startet mit Optimismus in die Challenge League
Nach vier Jahren in der Super League steht der FC Winterthur vor einer neuen Herausforderung: die Rückkehr in die Challenge League. Präsident Mike Keller blickt mit gemischten Gefühlen auf die vergangene Saison zurück, sieht aber auch Chancen für die Zukunft.
Was bedeutet der Abstieg für den FC Winterthur?
Der FC Winterthur beendete die Saison 2025/26 auf dem 12. Platz der Super League mit 19 Punkten aus 33 Spielen (4 Siege, 7 Unentschieden, 22 Niederlagen). Mit 35 erzielten und 86 kassierten Toren (-51 Tordifferenz) war die Defensive ein großes Problem. Doch Keller betont, dass der Abstieg auch eine Chance für einen nachhaltigen Aufbau ist.
"Wir sind dankbar und stolz, dass wir uns vier Saisons lang in der obersten Liga halten konnten", sagt Keller. "Die neue Konstellation in der Challenge League gibt uns die Möglichkeit, eine stabile Organisation mit einer gesunden Finanzlage aufzubauen."
Wie geht es nach dem Abstieg weiter?
Keller erklärt, dass der Aufstieg 2022 völlig unerwartet kam und der Verein damals nicht vorbereitet war. "Drei Monate zuvor hatten wir in einem Strategie-Workshop festgehalten, dass wir noch nicht bereit waren. Wir gaben uns einen Zeitrahmen von drei bis vier Jahren, doch dann stand plötzlich der Aufstieg fest", erinnert sich Keller.
Jetzt will der FC Winterthur die Zeit nutzen, um langfristige Lösungen zu finden. "Wir nehmen den Abstieg als Chance, einen sauberen und nachhaltigeren Aufbau zu realisieren", so Keller.
Was sind die Ziele für die neue Saison?
Der FC Winterthur hat bereits in einem Testspiel gegen Union Berlin gezeigt, dass er auch in der Challenge League eine Rolle spielen will. Das Spiel endete 1:1, wobei Talent Yannis Odin den zwischenzeitlichen Führungstreffer erzielte.
"Wir wollen nicht nur aufsteigen, sondern eine nachhaltige Organisation aufbauen", betont Keller. Der nächste Gegner in der Vorbereitung ist Yverdon Sport, das am 24. Juli 2026 im Heimspiel auf der Schützi ansteht.
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