Die Stimmberechtigten in Winterthur haben mit einem deutlichen Ja den Weg für den Stadionausbau der Schützenwiese frei gemacht. Mit 75,5 Prozent Zustimmung wurde ein Kredit von 35 Millionen Franken für das 38,8 Millionen teure Projekt bewilligt. Das Votum fand am Wochenende in allen sieben Stadtkreisen statt, wobei die Zustimmung nirgends unter 72,5 Prozent fiel.

Die Kapazität des Stadions soll von derzeit 8.700 auf künftig 9.900 Plätze steigen. Der Ausbau umfasst neue überdachte Stehplatztribünen sowie ein neues Betriebs- und Umkleidegebäude mit zwölf Kabinen. Die Arbeiten sollen 2027 beginnen und bis zum Sommer 2029 in mehreren Phasen abgeschlossen sein, um den Spielbetrieb nicht zu stören. Charakteristische Elemente wie die Sirupkurve, die Yuri-Gagarin-Statue und der „Salon Erika“ bleiben erhalten.

Andreas Mösli vom FC Winterthur wertete das Resultat als klare Bestätigung. „Das Resultat sei die Bestätigung der jahrelangen Arbeit des Vereins und könne als klares Bekenntnis der Bevölkerung zum heutigen Stadionstandort gewertet werden“, sagte er. Der Club selbst sprach von einem Meilenstein und betonte sein Engagement für Jugend-, Frauen- und Breitenfussball sowie soziale Projekte.

Der Ausbau schafft zusätzliche Einnahmemöglichkeiten für den Verein, der aktuell auf Platz 5 der Challenge League steht. Mit 8 Punkten aus 5 Spielen und einer Tordifferenz von +10:5 blickt der FCW auf eine solide Saisonstartbilanz. Das nächste Spiel führt das Team am 21. November zum direkten Konkurrenten Yverdon Sport, der aktuell Dritter ist. Die aktuelle Tabelle und den Spielplan finden Sie auf unseren Seiten zu den Tabelle und Spielplan. Der Baufortschritt wird den Spielbetrieb in den kommenden Jahren begleiten, während die Mannschaft weiter um die Aufstiegsränge kämpft.

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