FC Winterthur ist im Achtelfinal des Schweizer Cups durch ein spätes Gegentor ausgeschieden. Das Team von Trainer Patrick Rahmen unterlag dem FC Luzern am Mittwochabend im Stadion Schützenwiese mit 0:1.
Das entscheidende Tor fiel in der vierten Minute der Nachspielzeit durch den eingewechselten Luzerner Stürmer Lars Villiger. Winterthur hatte zuvor eine solide Defensivleistung gezeigt und die Gäste lange in Schach gehalten. In der Schlussphase fehlte dann die Konzentration, um das Unentschieden und die Verlängerung zu erreichen.
„Es ist extrem bitter, so kurz vor Schluss noch das Tor zu kassieren“, sagte Patrick Rahmen nach dem Spiel. Der Trainer zeigte sich dennoch zufrieden mit der kämpferischen Einstellung seiner Mannschaft. Die Niederlage beendet die Cup-Hoffnungen für diese Saison. In der Super League steht der nächste Spieltag mit einem Auswärtsspiel beim FC St. Gallen am Sonntag an. Die aktuelle Tabelle zeigt Winterthur auf dem zehnten Rang.
Rahmen analysiert die Niederlage
Patrick Rahmen wertete die Leistung seiner Mannschaft als positiv, kritisierte aber die Effizienz in den eigenen Offensivaktionen. „Wir haben zu wenig Druck nach vorne entwickelt und zu wenige klare Chancen herausgespielt“, so der Coach. Mit nur einem Tor in den letzten drei Pflichtspielen wird die Offensivschwäche zu einem Thema. Vor dem Spiel in St. Gallen muss die Mannschaft nun schnell den Fokus auf die Liga lenken. Der nächste Gegner liegt in der Tabelle nur drei Punkte vor Winterthur.
Die Verletzungssituation bleibt angespannt. Neben dem langfristig verletzten Mittelfeldspieler Samuel Ballet bleibt auch Stürmer Roman Buess weiterhin außen vor. Diese personellen Engpässe erschweren die Rotation, besonders in einer Phase mit drei Spielen in acht Tagen. Die komplette Übersicht über den aktuellen Kader zeigt die verfügbaren Optionen auf.
Trotz des frühen Cup-Aus bleibt die Saison mit dem Klassenerhalt in der Super League das erklärte Hauptziel. Die nächste Gelegenheit, Punkte zu holen, bietet sich am Sonntag um 16:30 Uhr in der Kybunpark. Ein Erfolg dort könnte Winterthur im Abstiegskampf wichtige Luft verschaffen.
